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28.12.2011

In Kultur investieren Neu: Gut Immlinger Kultur-Anleihe und Opern-Genussrechte

Gut Immling - Fünf bis zehn Prozent ihres Vermögens in Kunst anzulegen, hat kürzlich das "F.A.Z. - Institut für Management-, Markt- und Medieninformation" den Deutschen empfohlen. Freunde und Förderer des Opernfestivals Gut Immling haben dazu jetzt die Gelegenheit: "Unsere Oper e.V.", der gemeinnützige Trägerverein des Festivals, plant, in den nächsten Wochen Anleihen, also Schuldverschreibungen, und Genussrechte herauszugeben, um von der Kreditfinanzierung über Banken unabhängiger zu werden. Laut Vereinsvorstand Ludwig Baumann werden die Beteiligungen mit zwei bis vier Prozent verzinst.

Das Opernfestival Gut Immling - seit 16 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Jetzt plant das Festival-Management neue Wege in der Finanzierung des Kulturevents im Chiemgau: Kultur-Anleihen und Opern-Genussrechte sollen zur Absicherung der Finanzierung des Festivals beitragen. Foto: Opernfestival Gut Immling

Die Realisierung des Opernfestivals Gut Immling kostet jedes Jahr weit über eine Million Euro. Über Monate müssen die Produktionen bis zum Beginn des Festivals mit Krediten vorfinanziert werden. Die jetzt geplante "Gut Immling Kultur-Anleihe" und die "Opern-Genussrechte" sollen in Zukunft das finanzielle Fundament des Opernfestivals stärken und den Bedarf an Zwischenfinanzierungen über den Kapitalmarkt zurückschrauben. "Die Gut Immling Kultur-Anleihe ebenso wie die Genussrechte eröffneten Geldgebern und Unterstützern des Opernfestivals jetzt die Möglichkeit, das Festival finanziell zu fördern, ohne direkt Geld zu spenden", sagt Festivalleiter Ludwig Baumann.
 
Kultur-Anleihen gibt es anderswo schon lange. Eine ganze Reihe von Fonds in den USA investieren zur Renditeoptimierung in ähnliche Anlageformen, und auch Theater, wie etwa die Salzburger Elisabethbühne, refinanzieren sich auf diesem Weg mit Hilfe von Investitionen ihrer Anhänger und Besucher. 

Die Gut Immling Kultur-Anleihe in Stückelungen von 500, 1.000 und 5.000 Euro soll nach den bisherigen Plänen des Trägervereins eine Laufzeit von 10 Jahren haben und mit zwei Prozent verzinst werden. Bei den ebenfalls angebotenen Opern-Genussrechten beträgt die Mindesteinlagesumme 10.000 Euro, die Laufzeit ebenfalls 10 Jahre. Hier liegt die Verzinsung mit bis zu 4 Prozent im besten Falle doppelt so hoch wie bei den Anleihen. 

Anfang November wurden diese Finanzierungsmöglichkeiten den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats Gut Immling und weiteren Gästen von Herrn Fritz Esterer, Vorstandsvorsitzender der Steuerberatungsgesellschaft WTS und selbst Mitglied des Wirtschaftsbeirats, vorgestellt. Inzwischen haben bereits viele der Immlinger Sponsoren Opern-Genussrechte und Kultur-Anleihen gezeichnet.

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